Secunet installiert automatisierte Grenzkontrollspuren am Flughafen Vilnius
Die secunet Security Networks AG hat am Flughafen Vilnius zehn automatisierte Grenzkontrollspuren (easygates) installiert. Die Lösung ist die erste in Europa, die Gesichts- und Fingerabdruckerkennung integriert.

Das Essener IT-Sicherheitsunternehmen secunet Security Networks AG hat am internationalen Flughafen Vilnius in Litauen zehn automatisierte Grenzkontrollspuren, sogenannte easygates, installiert. Die im August 2019 abgeschlossene Installation soll Passagieren schnellere und sicherere Grenzabfertigungen ermöglichen.
Die am Flughafen Vilnius eingesetzten Spuren sind die ersten in Europa, die sowohl die Erkennung von Gesichtsmerkmalen als auch von Fingerabdrücken kombinieren. Diese multimodale Identifikationsfunktion wurde vom Flughafenbetreiber Lithuanian Airports gewünscht, um sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz der Passagierabwicklung zu erhöhen.
Der Installationsprozess verlief zügig, wobei zehn Spuren in weniger als vier Wochen aufgebaut und in Betrieb genommen wurden. secunet lieferte zudem eine Überwachungsanwendung, die es dem Grenzschutzpersonal ermöglicht, mehrere Spuren gleichzeitig von ihren Arbeitsplätzen aus zu überwachen. Darüber hinaus ist das System mit den Hintergrundsystemen der litauischen Behörden zur Identitätsprüfung verbunden.
Mit dieser Inbetriebnahme wird der Flughafen Vilnius zur 16. europäischen Flughafen, der die easygates-Lösungen von secunet einsetzt. Die Einführung automatisierter Grenzkontrollsysteme positioniert Litauen auch besser zur Vorbereitung auf das kommende europäische Einreise- und Ausreisesystem (EES), das die Grenzabfertigungsprozesse vereinheitlichen soll.