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Sammelklage gegen Duolingo wegen mutmaßlich irreführender Angaben

Aktionäre haben eine Klage gegen Duolingo eingereicht, da das Unternehmen die Auswirkungen seiner Wachstumsstrategie falsch dargestellt haben soll. Frist für Kläger ist der 7. Dezember 2026.

3. November 2026
Sammelklage gegen Duolingo wegen mutmaßlich irreführender Angaben

Gegen den Bildungssoftware-Anbieter Duolingo wurde eine Sammelklage eingereicht, die dem Unternehmen vorwirft, zwischen Mai 2025 und Februar 2026 Anleger über seine Geschäftslage getäuscht zu haben. Im Zentrum der Klage steht der Vorwurf, dass das Management interne Erkenntnisse über die negativen Auswirkungen einer aggressiven Monetarisierungsstrategie verschwiegen habe.

Den Klägern zufolge habe Duolingo durch eine erhöhte Werbefrequenz und aufdringliche Abo-Angebote die Benutzererfahrung verschlechtert. Obwohl firmeninterne A/B-Tests laut Klageschrift belegten, dass diese Maßnahmen das Wachstum der täglichen aktiven Nutzer (DAU) hemmten, habe die Unternehmensführung nach außen hin weiterhin eine positive Prognose kommuniziert. Auch die Qualität der generierten KI-Inhalte soll das Produkt langfristig geschädigt haben.

Die Aktie des Unternehmens verzeichnete in dem betroffenen Zeitraum deutliche Verluste, insbesondere im November 2025 und Februar 2026, als das Unternehmen schwächere Kennzahlen und einen Strategiewechsel einräumte. Der Abgang des Finanzvorstands im Januar 2026 führte zu weiterer Unsicherheit an den Märkten.

Das Verfahren ist beim zuständigen Bezirksgericht in Pennsylvania anhängig. Investoren, die während des genannten Zeitraums Kursverluste erlitten haben, können bis zum 7. Dezember 2026 als Hauptkläger im Verfahren auftreten.

Originalquelle: prnewswire.com