Studie: Kontrollorientiertes Sicherheitsdesign erzwingt Reibung und mindert Geschäftswert
Info-Tech Research Group stellt fest, dass viele Sicherheitsprogramme auf Kontrollen statt auf die von ihnen ermöglichten Geschäftsdienste ausgerichtet sind, was zu Reibung und Wertminderung führt.

Info-Tech Research Group kritisiert in einer aktuellen Veröffentlichung, dass Organisationen ihre Sicherheitsprogramme häufig um Kontrollen herum entwerfen, anstatt sich auf die Geschäftsdienste zu konzentrieren, die diese Kontrollen unterstützen sollen. Dieser Ansatz führt laut der Studie oft zu Reibungsverlusten und mindert den tatsächlichen Geschäftswert von Sicherheitsinvestitionen.
Die Blaupause des Forschungsunternehmens, "Build Security Services for Business Value", beleuchtet, dass Sicherheitskontrollen, die ohne klaren Kontext, Ausrichtung oder definierte Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Geschäftsbetrieb implementiert werden, dazu neigen, Arbeitsabläufe zu stören, umgangen zu werden oder untergenutzt zu bleiben.
Diana MacPherson, Research Director bei Info-Tech, erklärt: „Sicherheit, die nicht im Kontext des Geschäfts konzipiert ist, wird immer Schwierigkeiten haben, Akzeptanz zu finden.“ Sie fügt hinzu, dass CISOs ihren Fokus von Kontrollen auf eine serviceorientierte Erzählung verlagern müssen, die Zweck, Interessengruppen und Wert klar artikuliert.
Diese Diskrepanz untergräbt das Vertrauen und erschwert die Rechtfertigung von Ausgaben für Sicherheit, was letztendlich die Fähigkeit der Organisation behindert, wirksame Sicherheitspraktiken aufrechtzuerhalten. Die Studie stellt einen Drei-Phasen-Rahmen vor, der Sicherheitsexperten dabei helfen soll, Sicherheitsdienste zu definieren, auszurichten und zu operationalisieren, um Geschäftsziele besser zu unterstützen.
Der Rahmen zielt darauf ab, Sicherheitsexperten dabei zu helfen, die Kosten und Vorteile ihrer Dienste zu artikulieren und somit ihre Fähigkeit zu verbessern, notwendige Mittel zu erhalten und den Geschäftspartnern einen greifbaren Wert nachzuweisen.