📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Sicherheitsforscher decken Datenschutzlücken bei Metas Muse AI auf

Die KI-Anwendung Muse von Meta ermöglicht durch vorhersehbare URL-Strukturen den Zugriff auf private Nutzerkonversationen, so die Ergebnisse des Sicherheitsunternehmens Claroc.

20. Oktober 2026
Sicherheitsforscher decken Datenschutzlücken bei Metas Muse AI auf

Sicherheitsforscher des Unternehmens Claroc haben eine Schwachstelle in Metas KI-Assistenten Muse aufgedeckt, die den unbefugten Zugriff auf vertrauliche Nutzerkonversationen ermöglicht. Die Sicherheitslücke ergibt sich aus der Art und Weise, wie die Plattform teilbare Weblinks generiert, was den Datenschutz sensibler Daten untergräbt.

Obwohl Meta die Anwendung als besonders sicher vermarktet, ist die URL-Generierung des Systems so vorhersehbar, dass die Forscher systematisch 6 800 verschiedene Konversationen identifizieren konnten. Unter den freigelegten Inhalten befanden sich sowohl interne Geschäftsinformationen als auch private Daten, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.

Der Vorfall unterstreicht die Risiken bei der Implementierung von Link-basierten Sharing-Funktionen in generativen KI-Systemen. Solange Meta diesen Architekturfehler nicht behebt, sollten Nutzer bei der Generierung von Links für KI-Inhalte höchste Vorsicht walten lassen.

Originalquelle: arstechnica.com