Sicherheitskräfte vor KI-Firmen drohen mit Streik
Sicherheitsmitarbeiter bei führenden KI-Unternehmen in Silicon Valley haben für einen Streik gestimmt. Die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter fordern höhere Löhne und bessere Sozialleistungen in den laufenden Verhandlungen mit den Sicherheitsdienstleistern.

Das Sicherheitspersonal, das vor wichtigen KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic in Silicon Valley Dienst tut, hat mit großer Mehrheit für die Ermächtigung zum Streik gestimmt. Die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter, vertreten durch die SEIU-United Service Workers West, sind für die kritische Gebäudesicherheit dieser Technologiegiganten sowie für Firmen wie Salesforce und Google zuständig.
Die Gewerkschaft befindet sich in Verhandlungen mit großen Sicherheitsdienstleistern wie Allied Universal und Securitas. Die Lohnverhandlungen sind Berichten zufolge ins Stocken geraten. Die SEIU-USWW fordert einen Mindestlohn von 30 US-Dollar und erweiterte Sozialleistungen. Ein Angebot von Allied Universal, das nach drei Jahren ohne Gehaltserhöhungen lediglich 25 Cent mehr pro Stunde im Jahr 2027 vorsieht, wurde vom Gewerkschaftspräsidenten David Huerta als "beschämend" und "zutiefst respektlos" verurteilt.
Die Sicherheitskräfte haben Bedenken hinsichtlich der Finanzierbarkeit ihres Lebensunterhalts in der teuren Bay Area geäußert. In Erwartung eines möglichen Streiks hat Anthropic Berichten zufolge seine Mitarbeiter angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten. Die entscheidende Rolle dieser Wachen hat angesichts der wachsenden Kritik an der KI-Entwicklung und der zunehmenden Bedrohungen gegen Tech-Mitarbeiter, einschließlich hochrangiger Führungskräfte, zugenommen.
Technologieunternehmen haben ihre Ausgaben für Sicherheit erheblich erhöht, wobei einige bewaffnete Wachen einsetzen. Analysten weisen darauf hin, dass die Verhandlungsmacht dieser essenziellen Arbeitskräfte zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zunehmen könnte, da KI-Unternehmen zunehmend auf robuste Sicherheitsmaßnahmen angewiesen sind.