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Technologie

Senat stimmt bald über umfassendes Kryptogesetz ab

Der US-Senat bereitet sich auf eine Abstimmung über einen bedeutenden Gesetzentwurf zu Kryptowährungen am Dienstag vor. Präsident Trumps Zustimmung zu Ethikbestimmungen entscheidet über das Schicksal des Gesetzes.

14. September 2026
Senat stimmt bald über umfassendes Kryptogesetz ab

Der US-Senat steht am Dienstag vor einer entscheidenden Abstimmung über ein umfassendes Gesetz zu Kryptowährungen, das den Markt für digitale Vermögenswerte im Wert von 2,3 Billionen US-Dollar maßgeblich verändern könnte. Das Schicksal des Gesetzes hängt davon ab, ob die von Präsident Donald Trump bezüglich ethischer Bestimmungen gemachten Zugeständnisse von den Gesetzgebern als ausreichend erachtet werden.

Die Gesetzgebung zielt darauf ab, die aufstrebende Branche für digitale Vermögenswerte in den Mainstream zu integrieren. Eine Verabschiedung könnte die Legitimität von Kryptowährungen im Bundesrecht festigen, während ein Scheitern die Branche dazu anregen könnte, ihr politisches Engagement bei den bevorstehenden Zwischenwahlen zu verstärken.

Senatorin Cynthia Lummis, R-Wyo., die Hauptverfasserin des Gesetzentwurfs, erklärte, dass eine Ablehnung des „Clarity Act“ keine prinzipielle Haltung gegen Präsident Trump sei, sondern vielmehr eine Abstimmung gegen die Umsetzung strenger Beschränkungen für Kryptoinvestitionen von Politikern. Die eigenen erheblichen Kryptobestände des Präsidenten haben den Gesetzgebungsprozess verkompliziert.

Im Rahmen der Verhandlungen stimmte Trump Berichten zufolge Maßnahmen zu, die ihm und seiner Frau die Ausgabe von Meme-Coins verbieten. Er stimmte auch einem strengeren Ethikvorschlag zu, der ihn verpflichtet, seine Kryptobestände in ein Blind Trust zu überführen oder zu veräußern, wenn sie einen bestimmten Wert erreichen. Der Gesetzentwurf gibt auch den Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten neben dem Justizministerium Durchsetzungsbefugnisse, eine kritische Bestimmung für die Demokraten.

Originalquelle: fastcompany.com