Senckenberg stellt Forschungsprogramm zur Biodiversität vor
Das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment gibt sein Programm für Juli bis September 2026 bekannt. Es konzentriert sich auf die Analyse der Erdsystemdynamik und die Erforschung der Biodiversität und umfasst neue Ausstellungen sowie Veranstaltungen.

Das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment hat sein Programm für die Monate Juli bis September 2026 veröffentlicht. Der Fokus liegt auf der Analyse der Dynamik des Erdsystems und der Erforschung der Biodiversität für die Zukunft.
Das Zentrum, bekannt für seine umfangreichen Sammlungen und Forschungsinfrastruktur, präsentiert mehrere neue Ausstellungen. In Frankfurt bietet „Ganz schön warm hier! Leben und Sterben in Messel“ Einblicke in das Leben vor 47 Millionen Jahren im Messeler Urmeer. In Görlitz beleuchtet „Deutschlands Bodenschätze“ die heimischen Mineralvorkommen, während „iNuversumm“ in Dresden die faszinierende Welt der Insekten erkundet.
Neben den Ausstellungen organisiert Senckenberg verschiedene Veranstaltungen. Im Rahmen von „UNESCO Weltnaturerbe vor der Haustür: Die Grube Messel“ gibt es vertiefende Einblicke in die naturhistorische Forschung und die Bedeutung des Welterbes. Aktuelle Forschungsergebnisse, wie eine Studie zum Zustand von Schildkrötenpopulationen in Deutschland, werden ebenfalls regelmäßig kommuniziert.
Die Forschung der Senckenberg-Gesellschaft umfasst ein breites Spektrum von Disziplinen, von Meeresbiologie und Laborexperimenten bis hin zu Feldforschung und der Untersuchung fossiler Lebensformen. Vier zentrale Forschungsbereiche – Biodiversität, Systematik und Evolution; Biodiversität und Menschen; Biodiversität und Klima; sowie Biodiversität und Erdsystemdynamik – bilden das wissenschaftliche Rückgrat der Institution. Mit über 45 Millionen Sammlungsobjekten beherbergt Senckenberg eine der weltweit größten naturhistorischen Sammlungen.