Senckenberg-Campus Görlitz: Baufortschritt und Einblicke
Der Neubau des Senckenberg-Campus in Görlitz schreitet voran. Die neuen Gebäude werden Platz für Forschung, Sammlungen und Verwaltung bieten. Das Projekt kostet 75,7 Millionen Euro, ein Einzug ist für 2026 geplant.

Der Senckenberg-Campus in Görlitz, ein Zentrum für Humanevolution und Paläoenvironment, macht bedeutende bauliche Fortschritte. Mit fünf Gebäuden und einer Nutzfläche von rund 8.300 Quadratmetern wird der neue Campus die nicht-musealen Bereiche des Senckenberg Instituts Görlitz bündeln.
Nach Fertigstellung im Jahr 2026 werden fünf bisher genutzte Gebäude in der Görlitzer Innenstadt aufgegeben. Der Neubau umfasst zukünftige Bibliotheks- und Veranstaltungsräume sowie moderne Arbeitsbereiche für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Unterbringung der umfangreichen Forschungssammlungen.
Die aktuell genehmigten Gesamtbaukosten belaufen sich auf 75,7 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wird durch Haushaltsmittel des Freistaates Sachsen und Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kofinanziert. Die Bauleitung obliegt dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.
Institutsleiter Prof. Dr. Karsten Wesche betont die Bedeutung des neuen Campus als wissenschaftliches Zentrum mit lokaler und internationaler Ausstrahlung. Die Modernisierung soll die Forschungsinfrastruktur verbessern und die Zusammenarbeit fördern.