Senckenberg-Forschung: 14 Schildkrötenarten in Deutschland eingeschleppt
Das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 14 von 15 Schildkrötenarten in Deutschland nicht heimisch sind. Zudem bietet das Zentrum Sommerprogramme für die Öffentlichkeit an.

Wissenschaftler des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment haben eine Studie veröffentlicht, die ergibt, dass 14 der 15 in deutschen Gewässern nachgewiesenen Schildkrötenarten eingeschleppt wurden. Diese Erkenntnis wirft Fragen bezüglich der heimischen aquatischen Ökosysteme auf.
Das Senckenberg Centre, das sich der Analyse der Dynamik des Systems Erde und der Erforschung der Biodiversität für die Zukunft widmet, bietet auch öffentliche Veranstaltungen an. Das Naturmuseum Görlitz lädt von Juni bis August zu einem Sommerprogramm ein, das Fototouren, Exkursionen, Feriencamps sowie Familienangebote und eine Fledermausnacht umfasst.
Darüber hinaus veranstaltet Senckenberg einen Vortrag zum Thema „Bauen mit Baum und Zeit – Baubotanik als Zukunftsmodell“. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Bäume und Pflanzen als Baumaterialien im nachhaltigen Bauwesen genutzt werden können und untersucht ihr Potenzial für zukünftige architektonische und ingenieurtechnische Anwendungen.
Die Forschung von Senckenberg umfasst eine breite Palette naturwissenschaftlicher Disziplinen, von Biodiversität, Systematik und Evolution bis hin zu den Auswirkungen des Klimawandels und der Erdgeschichte. Mit umfassenden Sammlungen von über 45 Millionen Objekten bildet die Institution eine bedeutende Ressource für die fortlaufende wissenschaftliche Untersuchung der Lebensformen auf unserem Planeten und ihrer Zukunft.