Senckenberg erforscht menschliche Evolution und Erdumwelt
Das Senckenberg-Forschungszentrum analysiert die Dynamik des Erdsystems mithilfe von Daten und neuen Technologien, um die Biodiversität und ihre Zukunft besser zu verstehen.

Das Senckenberg-Forschungszentrum widmet sich der Erforschung der menschlichen Evolution und der Umweltdynamik auf der Erde. Die Institution analysiert die komplexen Prozesse des Erdsystems, um die biologische Vielfalt besser zu verstehen und die Zukunft zu sichern.
Unter Nutzung seiner umfangreichen naturhistorischen Sammlungen und Forschungsinfrastruktur untersucht Senckenberg die Biosphäre. Zentrale Forschungsfelder umfassen Biodiversität, Systematik, Evolution, die Wechselwirkungen des Menschen mit Ökosystemen sowie den Zusammenhang zwischen Biodiversität und Klimawandel.
Senckenberg hat diverse Ausstellungen und Veranstaltungen zur Förderung des öffentlichen Naturverständnisses organisiert. Aktuelle Ausstellungen beinhalten die Sonderausstellung „Ganz schön warm hier!“ im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, die sich mit dem Leben in Messel vor Millionen von Jahren beschäftigt, sowie „Deutschlands Bodenschätze“ im Museum in Görlitz.
Darüber hinaus setzt Senckenberg künstliche Intelligenz in der Biodiversitätsforschung ein, wie eine Studie in „BioScience“ belegt. Dieser technologische Fortschritt unterstützt die Bemühungen des Instituts, das Leben auf der Erde umfassender zu verstehen und zu schützen. Senckenberg verwaltet über 45 Millionen Sammlungsobjekte und zählt damit zu den größten naturhistorischen Sammlungen weltweit.