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Seniorinnen kämpfen mit Burnout, Führungskräfte müssen handeln

Forschungsergebnisse zeigen, dass leitende Frauen stark von Burnout betroffen sind und viele das Unternehmen verlassen. Dieser "Brain Drain" beeinträchtigt die Produktivität und Mitarbeiterbindung, worauf Experten die Führungskräfte aufmerksam machen.

27. Juli 2026
Seniorinnen kämpfen mit Burnout, Führungskräfte müssen handeln

Aktuelle Forschungsergebnisse und persönliche Berichte von Führungskräften zeigen, dass Frauen im oberen Management zunehmend Schwierigkeiten haben, berufliche Anforderungen mit persönlichen Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Diese Belastungen werden oft durch anhaltende Benachteiligung am Arbeitsplatz verschärft, was dazu führt, dass viele Frauen ihre Karrieren in traditionellen Unternehmensstrukturen überdenken.

Laut dem jüngsten Bericht "Women in the Workplace" von McKinsey und LeanIn berichten 60 % der leitenden Frauen von Burnout, verglichen mit der Hälfte der Männer und 40 % aller Beschäftigten. Ein Viertel dieser Frauen strebt keine Beförderungen an, da "persönliche Verpflichtungen" die Übernahme zusätzlicher Verantwortung erschweren – ein Gefühl, das nur von 15 % der befragten Männer geteilt wird.

Darüber hinaus ergab eine Studie von Catalyst aus dem Jahr 2026, dass Kinderbetreuungspflichten und -kosten für 42 % der Frauen, die 2025 das Arbeitsleben verließen, der Hauptgrund waren. Diese Herausforderungen haben viele erfolgreiche Frauen dazu veranlasst, unternehmerische Wege zu gehen und nach flexibleren Arbeitsmodellen zu suchen.

„Besitz ist die einzige Struktur, die es mir ermöglicht, dieses Leben zu meinen eigenen Bedingungen zu gestalten“, sagt Anica John, eine ehemalige Produktmanagerin bei Amazon, die 2025 ein Buchdruckunternehmen erwarb. Viele weibliche Unternehmerinnen implementieren Richtlinien, die eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen, wie z.B. Remote-Arbeitsmöglichkeiten und erweiterte Elternzeit.

Führungskräfte werden dringend aufgefordert, diesem „Brain Drain“ entgegenzuwirken, indem sie flexible Arbeitsmodelle wie hybride und Remote-Arbeit beibehalten, anstatt sie zurückzunehmen. Studien zeigen, dass Frauen, die remote arbeiten, seltener befördert werden, was die Notwendigkeit unterstreicht, faire Karriereentwicklungen unabhängig vom Arbeitsort zu gewährleisten. Die Unterstützung von Frauen kommt nicht nur den Angestellten zugute, sondern auch dem Geschäftserfolg, da inklusive Arbeitsplätze die Mitarbeitermoral steigern und die Fluktuation verringern.

Originalquelle: fastcompany.com