Bericht: Dienstleister setzen bei der Neukundengewinnung auf KI statt auf Beziehungen
Eine neue Studie zeigt, dass 86 Prozent der Fachkräfte persönliche Kontakte bevorzugen, bei der Lead-Generierung jedoch auf automatisierte KI-Methoden vertrauen.
Der aktuelle 2026 Professional Prospecting Report macht ein grundlegendes strategisches Problem bei professionellen Dienstleistern deutlich: Während die Mehrheit der Experten, darunter Anwälte und Finanzberater, auf persönliche Beziehungen setzt, führen automatisierte KI-Prozesse zur Neukundengewinnung häufig zu ineffizienten Ergebnissen.
Laut der Umfrage unter 150 Dienstleistern klagen 54 Prozent über eine mangelhafte Qualität der Leads. Zudem geben 43 Prozent an, dass sie zu viel Zeit mit der Verwaltung von Datensätzen verbringen, anstatt diese für den eigentlichen Beziehungsaufbau zu nutzen. Das Wachstum durch Empfehlungen, welches als wichtigster Kanal gilt, lag 2024 mit 3,1 Prozent deutlich unter den von vielen Firmen angestrebten 10 Prozent.
Der Bericht von Sul Local Leads kritisiert, dass der Markt für Lead-Generierung derzeit auf Quantität statt auf Qualität optimiert sei. Anstatt weiterer KI-Automatisierung benötigen Fachkräfte laut der Studie verifizierte und zielgruppengenaue Daten, um ihren bewährten Ansatz des persönlichen Beziehungsaufbaus effizient umzusetzen.