Sesterce plant KI-Campus für 10 Mrd. Euro auf ehemaligem Kaipola-Gelände
Das französische KI-Infrastrukturunternehmen Sesterce plant eine Investition von über 10 Milliarden Euro in Jämsä auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Kaipola. Das Projekt zielt auf den Aufbau eines europäischen KI-Campus mit erneuerbaren Energien ab.
Das französische Unternehmen Sesterce, das sich auf KI-Infrastruktur spezialisiert hat, hat Pläne für einen bedeutenden KI-Campus in Jämsä, Finnland, bekannt gegeben. Der Standort ist das Gelände der ehemaligen Papierfabrik Kaipola. Die geplante Investitionssumme beträgt über 10 Milliarden Euro.
Ziel des Projekts ist die Errichtung eines europäischen KI-Campus, der mit erneuerbaren Energiequellen betrieben wird. Das Vorhaben soll Europas digitale Infrastruktur stärken und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Supercomputing- und Recheninfrastrukturen speziell für KI-Anwendungen auf dem bestehenden Industriegelände.
Diese Entwicklung wird voraussichtlich einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Belebung der Region Jämsä leisten. Während der Bauphase sollen rund 2.000 Arbeitskräfte beschäftigt werden. Nach Inbetriebnahme sind etwa 300 dauerhafte Arbeitsplätze vorgesehen.
Die Pläne von Sesterce stellen eine bedeutende Investition in die digitale Infrastruktur Finnlands und Europas dar und sollen dem wachsenden Bedarf an KI-gestützter Rechenleistung gerecht werden.