Shamieh Law reicht Bundesklage ein nach tödlichem Unfall mit Polizeifahrzeug
Die Anwaltskanzlei Shamieh Law hat eine Bundesklage wegen Bürgerrechtsverletzungen und rechtswidriger Tötung eingereicht. Klägerinnen sind die Töchter von Evelyn Alexander, einer 75-jährigen Frau, die von einem Polizeifahrzeug in Shreveport tödlich erfasst wurde.

Die Anwaltskanzlei Shamieh Law hat eine Bundesklage wegen Bürgerrechtsverletzungen und rechtswidriger Tötung gegen die Stadt Shreveport und einen unbekannten Polizeibeamten eingereicht. Die Klage bezieht sich auf den Tod von Evelyn Alexander, 75, am 3. Februar 2026, die von einem Streifenwagen der Polizei von Shreveport erfasst und getötet wurde. Die Polizei hat eingeräumt, dass das beteiligte Fahrzeug zum Zeitpunkt des Vorfalls keine aktivierten Einsatzleuchten hatte.
Die am 15. Juni 2026 beim U.S. District Court for the Western District of Louisiana eingereichte Klage besagt, dass Alexander die Greenwood Road überquerte, als das Streifenfahrzeug sie erfasste. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zu einem Einsatz. Trotz medizinischer Notfallbehandlung erlitt Alexander laut Klageschrift tödliche Verletzungen.
Die Klägerinnen, Alexanders Töchter Dawn und Nyota Lair, behaupten, der Beamte habe versäumt, die Straße ordnungsgemäß zu beobachten, das Fahrzeug unsicher geführt und keine gesetzlich vorgeschriebenen Warnsignale aktiviert. Die Klage behauptet ferner, dass die Stadt Shreveport nachlässige Praktiken, Richtlinien sowie Mängel in Ausbildung und Aufsicht aufwies, die zum Tod von Alexander beigetragen haben.
Die Klage fordert die Sicherstellung aller Beweismittel, einschließlich Bodycam-Aufnahmen, Dispatch-Audios und Datenaufzeichnungen von Fahrzeugen. Die Klägerinnen fordern Schadensersatz und Schmerzensgeld sowie weitere Entschädigungen und beantragten eine Juryverhandlung vor dem Bundesgericht.