Shanghai erteilt erste Verordnung für Gehirn-Computer-Schnittstelle und führt Operation durch
Shanghai hat nach der Marktzulassung sein erstes Rezept für ein implantiertes Gehirn-Computer-Schnittstellen-System (BCI) ausgestellt. Der erste Patient unterzog sich einer Operation im Huashan-Krankenhaus zur Kompensation der Handgreiffunktion.

Shanghai hat sein erstes Rezept für ein Gehirn-Computer-Schnittstellen-System (BCI) nach dessen Marktzulassung ausgestellt und erfolgreich die erste Implantationsoperation durchgeführt. Am 13. Juli wurde das NEO-System, das zur Kompensation der Handmotorik dient, am Huashan-Krankenhaus der Fudan-Universität verschrieben und implantiert, was einen bedeutenden Schritt in der klinischen Anwendung darstellt.
Die Operation betraf einen Patienten, der zehn Jahre zuvor bei einem Autounfall eine Rückenmarksverletzung erlitten hatte, was zu einer Beeinträchtigung der Handgreiffunktion und Einschränkungen bei der Selbstversorgung führte. Nachdem die standardisierte Rehabilitationsbehandlung ein Plateau erreicht hatte, wurde der Patient von einem multidisziplinären Team anhand der zugelassenen Indikationen des Produkts evaluiert.
Das NEO-System sammelt und dekodiert epidurale Elektroenzephalogramm-Signale (EEG), um motorische Absichten zu identifizieren. Es schafft einen Kommunikationskanal zwischen dem Gehirn und einem externen Kompensationsgerät, was die Wiederherstellung der Handgreiffunktion unterstützt. Erste Tests während der Operation zeigten stabile und qualitativ gute Gehirnsignale des Systems.
Die Systemzulassung für die Markteinführung erfolgte am 3. März. Nach der Zulassung hat sich das NEO-System von Labor- und klinischen Studien zu einem nutzbaren Medizinprodukt für berechtigte Patienten entwickelt. Die Vitalwerte des Patienten nach der Operation sind stabil, was auf ein erfolgreiches Anfangsergebnis für diese fortschrittliche technologische Anwendung hindeutet.