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Shanghai Verpflichtet zur Kennzeichnung von KI-generierten Außenwerbeinhalten

Shanghai hat neue Richtlinien für Inhalte von Außenwerbung veröffentlicht, die eine klare Kennzeichnung von KI-generiertem Material vorschreiben. Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen und irreführende Praktiken zu verhindern.

29. Juli 2026
Shanghai Verpflichtet zur Kennzeichnung von KI-generierten Außenwerbeinhalten
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Shanghaier Verwaltungsbehörde für Marktüberwachung hat neue Richtlinien für Inhalte von Außenwerbung herausgegeben, die spezifische Anforderungen für künstliche Intelligenz (KI) enthaltende Werbung beinhalten. Die Richtlinie mit dem Titel 《上海市户外广告发布内容合规指引》(Shanghai Richtlinien zur Einhaltung von Inhalten für Außenwerbung) zielt darauf ab, wichtige Risiken und Compliance-Anforderungen für Werbetreibende zu verdeutlichen.

Die Richtlinien befassen sich mit häufigen Problemen wie der Hervorhebung von Text in Anzeigen und betonen, dass alle Mitteilungen wahrheitsgemäß, klar und deutlich sein müssen. Wichtige Transaktionsbedingungen und einschränkende Informationen müssen vollständig und korrekt dargestellt werden. Die Verwendung von Superlativen wie „erste“, „originell“, „beste“ oder „führende“ sowie Zitate aus anderen Quellen wird reguliert, um irreführende Behauptungen zu verhindern. Eine zentrale neue Bestimmung ist, dass Inhalte, die von KI für Werbezwecke generiert werden, rechtlich als solche gekennzeichnet werden müssen.

Darüber hinaus verbieten die Richtlinien Außenwerbung, die die nationale Würde oder Interessen verletzt, die soziale Ordnung stört, historische Fakten verzerrt oder nationale Gefühle verletzt. Sie beschränken auch kommerzielle Promotionen im Zusammenhang mit wichtigen politischen Themen, historischen Ereignissen oder Naturkatastrophen. Bestimmte Arten von Werbung, einschließlich Werbung für spezifische medizinische Dienstleistungen oder Produkte im Zusammenhang mit sexueller Gesundheit und Wohlbefinden sowie Bestattungsdienste, sind für die Außenwerbung verboten.

Um gesellschaftliche Kontroversen zu vermeiden, verbieten die Vorschriften die missbräuchliche Verwendung von regionalen oder geschlechtsspezifischen Etiketten für Marketingzwecke, die Spaltung oder Vulgarität hervorrufen könnten. Auch emotional gesteuerte Marketingtaktiken, die soziale Ängste verstärken oder Fan-basierte Unterstützungskampagnen fördern, sind eingeschränkt. Die Richtlinien konzentrieren sich auch auf den Schutz von Minderjährigen und der Lebensumgebung von Anwohnern, insbesondere in Wohngebieten wie Aufzuginnenräumen, indem sie Inhalt und Sendezeiten von Werbung regeln. Werbetreibende, Betreiber und Verlage sind für die Inhaltsprüfung und Risikokontrolle verantwortlich.

Originalquelle: ithome.com