Shanxi richtet globalen Dialog über Kulturerbe aus
Die chinesische Provinz Shanxi veranstaltete eine internationale Woche zum Kulturerbe, die Experten aus aller Welt zusammenbrachte, um über Herausforderungen bei der Erhaltung in einem digitalen Zeitalter zu diskutieren. Die Veranstaltung förderte interkulturelle Kommunikation.

Jinzhong, China – Die Internationale Woche zum Schutz des Kulturerbes 2026 endete am 23. Juli in der alten Stadt Yuci in der Provinz Shanxi. Die Veranstaltung, die unter dem Motto "Einheit für Wohlstand, Kulturerbe für die Ewigkeit" stand, diente als Forum für den globalen Dialog über den Erhalt von Kulturerbe.
Das Treffen brachte Diplomaten, internationale Akademiker, Kulturerbe-Spezialisten und junge Kreative aus aller Welt zusammen. Diskutiert wurden die Herausforderungen der Kulturerbe-Erhaltung im Kontext von Globalisierung und digitaler Transformation, die Rolle der Jugend sowie innovative Ansätze für die grenzüberschreitende Verbreitung von Kultur.
Shanxi, als eine Wiege der chinesischen Zivilisation anerkannt, verfügt über einen reichen Schatz an Kulturgütern, darunter zahlreiche antike Holzkonstruktionen aus der Tang- und Yuan-Dynastie sowie bedeutende nationale Schutzstätten für Kulturgüter. Ziel war es, gemeinsame Anstrengungen für die Bewahrung dieser wertvollen historischen Ressourcen zu identifizieren.
Ergänzend zur Hauptveranstaltung gab es eine Führung durch die alte chinesische Architektur von Shanxi, unter anderem beim Foguang-Tempel. Die Veranstaltung nutzte auch digitale Technologien wie Virtual-Reality-Erlebnisse am Holzpagodenturm von Yingxian, um alte Relikte wiederzubeleben und das Engagement des Publikums für das kulturelle Erbe zu fördern.