SHARx warnt: PBM-Rabattreform kann Geld verschieben, ohne Arbeitgeberkosten zu senken
SHARx warnt, dass Reformen bei Rabatten von Pharmacy Benefit Managern (PBM) Gelder verschieben können, ohne die Gesamtkosten für Arbeitgeber zu senken. Das Unternehmen fordert einen Fokus auf tatsächliche Gesamtkostensenkungen statt nur auf Rabatttransparenz.

Angesichts des regulatorischen Drucks auf mehr Transparenz im Pharmacy Benefit Management (PBM) warnt SHARx, dass Reformen bei PBM-Rabatten Gelder nur verschieben könnten, ohne die Gesamtkosten für Arbeitgeber zu senken. Das Unternehmen rät den Beteiligten, über Versprechungen einer Weitergabe von Rabatten hinauszublicken und zu prüfen, ob die gesamten Pharmacy-Ausgaben tatsächlich sinken.
Die von Regulierungsbehörden vorangetriebene Forderung nach erhöhter Transparenz in der PBM-Branche führt zu einer Neubewertung von Rabattstrukturen. SHARx betont, dass Arbeitgeber feststellen müssen, ob diese Änderungen zu spürbaren Einsparungen bei ihren gesamten Arzneimittelausgaben führen. Der Fokus sollte auf den Nettoeffekt für das Endergebnis gelegt werden, nicht nur auf die Sichtbarkeit von Rabatten.
SHARx hebt hervor, dass Arbeitgeber PBMs kritisch auf ihre Fähigkeit hin bewerten sollten, das gesamte Spektrum der Pharmacy-Kosten zu managen, einschließlich Einstandspreise für Medikamente, Verwaltungskosten und Formularmanagement. Ein ausschließlicher Fokus auf Rabatttransparenz könnte Ineffizienzen an anderer Stelle in der Pharmacy-Benefit-Kette übersehen.
Das Unternehmen ermutigt Arbeitgeber und andere Parteien, klare Nachweise von ihren PBM-Partnern zu verlangen, die zeigen, wie diese Reformen zu reduzierten Gesamtausgaben führen. Erhöhte Transparenz ist ein notwendiger erster Schritt, aber das Endziel bleibt die Eindämmung der gesamten Pharmacy-Kosten, so SHARx.