Sheetz steigt wegen Broadcom-Unsicherheit aus VMware aus
Die US-amerikanische Tankstellenkette Sheetz stellt ihre 838 Filialen auf eine neue Virtualisierungslösung um. Grund dafür sei die durch die Übernahme von VMware durch Broadcom entstandene Unsicherheit.

Die US-amerikanische Tankstellenkette Sheetz migriert ihre 838 Standorte von der Virtualisierungsplattform VMware. Als Hauptgrund für den Wechsel nannte das Unternehmen die erhebliche Unsicherheit, die durch die Übernahme von VMware durch Broadcom entstanden sei.
Sheetz setzt seit 2019 auf VMware-Virtualisierung mit zwei Dell R440/R450-Servern pro Standort. Im Rahmen der aktuellen Migration werden 12 bis 14 virtuelle Maschinen (VMs) pro Geschäft von VMware vSphere auf StorMagic SvHCI umgestellt. Scott Robertson, Manager des Infrastrukturteams bei Sheetz, erklärte, dass in den kommenden Monaten zusätzlich zwei VMs pro Standort ersetzt werden, um den Übergang von Windows 10 zu Windows 11 zu ermöglichen.
Bisher wurden über 600 Filialen migriert. Sheetz gab am Dienstag bekannt, dass die Migration mit einer Rate von durchschnittlich 200 Filialen pro Monat voranschreitet. Das Unternehmen rechnet damit, die Umstellung von insgesamt rund 11.000 VMs von Broadcoms Plattform in den nächsten vier Monaten abzuschließen. Die bestehende Dell-Serverhardware wird weiterhin genutzt.
Dieser Schritt unterstreicht eine breitere Branchenentwicklung, bei der Unternehmen nach größeren Technologieakquisitionen ihre Kerninfrastrukturen neu bewerten, um Stabilität und Planbarkeit in ihren IT-Betrieb sicherzustellen.