Shiprocket IPO am zweiten Tag fast 2-fach überzeichnet
Der Börsengang der E-Commerce-Plattform Shiprocket war am zweiten Angebotstag fast doppelt so stark nachgefragt. Die Nachfrage kam hauptsächlich von Privatanlegern und Mitarbeitern.

Die E-Commerce-Plattform Shiprocket verzeichnete am Mittwoch, dem zweiten Tag der Zeichnungsfrist, eine Überzeichnung ihres Börsengangs (IPO) um das 1,97-fache. Das Unternehmen bot 9,44 Millionen Aktien an und erhielt Gebote für 18,58 Millionen Aktien.
Die Nachfrage wurde von Privatanlegern, Mitarbeitern und nicht-institutionellen Investoren (NIIs) angeführt. Allein die Privatanleger zeichneten das 6,52-fache der für ihre Kategorie vorgesehenen Aktien. Die Beteiligung der Mitarbeiter war mit dem 9,53-fachen der angebotenen Aktien am stärksten. Institutionelle Investoren (QIBs) zeigten hingegen nur geringes Interesse und zeichneten nur das 0,02-fache ihres Anteils.
Anfang dieser Woche sammelte Shiprocket 7,27 Milliarden Rupien (ca. 87 Millionen USD) von Ankerinvestoren, darunter HDFC Mutual Fund und Goldman Sachs. Der IPO hat eine Preisspanne von 92 bis 97 Rupien pro Aktie festgelegt, was das Unternehmen am oberen Ende mit rund 70 Milliarden Rupien (ca. 733 Millionen USD) bewertet.
Die Erlöse aus der Emission sollen zur Stärkung der Technologieinfrastruktur von Shiprocket, für Marketinginitiativen, Schuldentilgung und potenzielle Akquisitionen verwendet werden. Das 2022 zum "Unicorn" aufgestiegene Unternehmen verzeichnete im letzten Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 792 Millionen Rupien (ca. 9,5 Millionen USD), während sein Betriebsumsatz um 24% stieg.