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Technologie

Shopper sind bei KI generell vorsichtig, vertrauen aber spezifischen Funktionen

Neue Forschungsergebnisse zeigen eine gespaltene Verbrauchersicht auf KI. Breitere Bedenken bestehen fort, doch das Vertrauen steigt, wenn KI für spezifische, praktische Aufgaben eingesetzt wird. Nur 43% erwarten, dass KI das Weihnachtsgeschäft erleichtert.

15. September 2026

Eine neue Studie von Sinch AB (publ) zeichnet ein differenziertes Bild der Einkäufer-Einstellungen zu KI im Vorfeld des Black Friday und der Feiertagssaison. Während breitere Bedenken bestehen bleiben, ist das Vertrauen der Verbraucher hoch, wenn KI für spezifische, praktische Aufgaben eingesetzt wird.

Trotz allgemeiner Vorbehalte glauben nur 43% von 2.501 Verbrauchern in acht Märkten, dass KI das diesjährige Weihnachtsgeschäft erleichtern wird, ein Rückgang von 48% im Jahr 2025. Datenschutz bleibt für das zweite Jahr in Folge die größte Vorbehaltsgrund für Käufer, genannt von 43%, wobei nur 7% keine Bedenken äußern.

Diese Vorsicht erstreckt sich jedoch nicht auf Situationen, in denen KI eine klar definierte Rolle hat. Wenn Verbraucher gebeten wurden, den Einsatz von KI in verschiedenen Szenarien zu bewerten, stieg das Vertrauen signifikant an. Anwendungen wie Kundenservice und Produktempfehlungen zeigten höhere Vertrauensniveaus.

Die Forschung unterstreicht, dass der Erfolg von KI in verbraucherorientierten Anwendungen von ihrer Fähigkeit abhängt, einen greifbaren Mehrwert zu demonstrieren und die Ängste der Käufer, insbesondere in Bezug auf den Datenschutz, zu adressieren. Mit der Annäherung der Weihnachts-Einkaufssaison müssen Unternehmen die von KI gebotenen Möglichkeiten mit der Zurückhaltung der Verbraucher in Einklang bringen.

Originalquelle: news.cision.com