Sieb & Meyer ergänzt CNC 95.00 um "Mark for later"-Funktion
SIEB & MEYER AG hat die "Mark for later"-Funktion für sein CNC 95.00 Steuerungssystem vorgestellt. Diese speichert Bohrdaten und Ereignisse zur späteren Verarbeitung, ohne die Produktion zu unterbrechen.

SIEB & MEYER AG hat die "Mark for later"-Funktion für sein CNC 95.00 Steuerungssystem vorgestellt, die die Flexibilität und Effizienz in der Produktion, insbesondere bei der Herstellung von Leiterplatten, erhöhen soll.
Die "Mark for later"-Funktion ermöglicht das Speichern aller spindelspezifischen Daten und Ereignisse für jede einzelne Bohrung. Diese gespeicherten Informationen können anschließend automatisch oder durch einen Bediener zu einem späteren Zeitpunkt verarbeitet werden, ohne den laufenden Produktionsprozess zu unterbrechen. Diese Fähigkeit zielt darauf ab, Zeit und Material zu sparen, indem Produktionsstopps bei auftretenden Problemen vermieden werden.
Die CNC 95.00 bietet dem Bediener während der Produktion grafisches Feedback und hebt aufgetretene Ereignisse hervor. Nach Abschluss eines Produktionslaufs präsentiert das System eine detaillierte und übersichtliche Zusammenfassung aller aufgezeichneten Ereignisse. Diese Berichterstattung kann vom Maschinenhersteller an die spezifischen Anforderungen des Endkunden angepasst werden.
Bei Fehlern, wie z.B. Tiefenabweichungen oder Werkzeugbrüchen, kann das System auch automatisch Nacharbeitsverfahren auf Befehl einleiten. Dies gewährleistet die Produktionskontinuität und reduziert den Bedarf an manuellen Eingriffen. Das System garantiert eine vollständige Rückverfolgbarkeit und protokolliert alle Nacharbeitsdaten, die bei Bedarf an den Kunden weitergegeben werden können.
Maschinenhersteller können auch ihre eigenen prozessspezifischen Anpassungen und Lösungen über die "USER VALUES"-Schnittstelle implementieren. Dies ermöglicht maßgeschneiderte Arbeitsabläufe ohne Notwendigkeit von Software-Updates durch SIEB & MEYER und bietet weitere Anpassungsfähigkeit für verschiedene Fertigungsprozesse.