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Fertigung

SIEB & MEYER AG stellt neue Frequenzumrichter-Familie SD4x vor

Das deutsche Automatisierungsunternehmen SIEB & MEYER AG hat seine neue Frequenzumrichter-Produktfamilie SD4x vorgestellt. Die neuen Geräte basieren auf einer neuen Entwicklungsplattform und bieten verbesserte Leistung sowie Unterstützung für zeitgemäße Schnittstellen.

11. Juni 2026
SIEB & MEYER AG stellt neue Frequenzumrichter-Familie SD4x vor

Lüneburg, Deutschland – Der Automobilzulieferer und Maschinenbauer SIEB & MEYER AG hat seine neue Produktfamilie von Frequenzumrichtern, die SD4x-Serie, auf den Markt gebracht. Diese neue Gerätegeneration basiert auf der unternehmenseigenen Entwicklungsplattform SD4x, die auf Zukunftsfähigkeit ausgelegt ist und verbesserte Leistung sowie erweiterte Funktionalitäten bietet.

Ein zentrales Merkmal der SD4x-Familie ist die deutlich gesteigerte Prozessorleistung. Der neue 32-Bit-Prozessor arbeitet bis zu fünfmal schneller als die aktuelle SD2x-Produktfamilie, was höhere Auflösungen und präzisere Berechnungen ermöglicht. SIEB & MEYER ist zudem von Festkomma- auf Fließkomma-Arithmetik umgestiegen, was mehr Flexibilität bietet. Mit einer 500-fach größeren Speicherkapazität sind Engpässe in absehbarer Zeit auszuschließen.

Das erste Gerät der Serie, der Frequenzumrichter SD4S, ist für kleine, Hochgeschwindigkeitsspindeln und -motoren im Leistungsbereich von wenigen hundert Watt konzipiert. Anwendungsbeispiele hierfür sind Dentalfräsmaschinen oder Maschinen für die Feinstbearbeitung in der Uhrenindustrie. Besonderheit des SD4S ist die galvanische Trennung des Thermokontaktes, die wichtig ist, wenn die Motorenisolierung bei kleinen Spindeln nicht ausreicht. Das Gerät zeichnet sich durch eine kompakte Baugröße von nur 40 mm Breite aus.

Die Parametrierung erfolgt über eine standardmäßige Ethernet-Schnittstelle, welche die störanfällige USB-Schnittstelle ersetzt. Der SD4S verfügt weiterhin über parametrierbare digitale Messsystem-Schnittstellen wie Biss-C, EnDat2.2 und TTL. Ein integrierter Webserver ermöglicht Technikern den Abruf von Geräteinformationen ohne zusätzliche Parametriersoftware, während eine Echtzeituhr die Analyse von Fehlerfällen unterstützt.

Originalquelle: sieb-meyer.de