Simon-Kucher-Studie: Wandel im Kaufverhalten auf dem asiatisch-pazifischen Automobilmarkt
Die aktuelle Analyse von Simon-Kucher zeigt eine stabile Nachfrage nach Neuwagen in der APAC-Region, jedoch mit einer deutlich kritischeren Haltung der Käufer gegenüber E-Mobilität und Betriebskosten.
Die Global Automotive Study 2026 von Simon-Kucher dokumentiert eine zunehmende Komplexität beim Fahrzeugerwerb im asiatisch-pazifischen Raum. Während China und Indien weiterhin als Wachstumsmotoren fungieren, zeichnet sich in Japan, Südkorea und Australien ein Trend zu größerer Zurückhaltung ab.
Die Untersuchung verdeutlicht, dass Käufer vermehrt auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und die wirtschaftliche Sicherheit des Eigentums achten. Dabei spielen Zweifel an der technischen Zuverlässigkeit von Elektrofahrzeugen sowie Bedenken hinsichtlich des Wiederverkaufswerts eine zentrale Rolle. Dieser Fokus auf die gesamten Betriebskosten verdrängt zunehmend markenorientierte Kaufentscheidungen.
Für die Automobilhersteller bedeutet dies, dass Verkaufsstrategien stärker auf Transparenz und Risikomanagement ausgerichtet werden müssen. Eine nachhaltige Marktpräsenz in dieser Region dürfte künftig vor allem von der Fähigkeit abhängen, das Vertrauen der Käufer in die E-Mobilität und den Werterhalt der Fahrzeuge zu stärken.