Singapore General Hospital und Elpis Biopharmaceuticals kooperieren bei der Entwicklung von Zelltherapien
Das Singapore General Hospital (SGH) hat eine Forschungskooperation mit Elpis Biopharmaceuticals zur Entwicklung von allogenen CAR-Technologien der nächsten Generation eingeleitet, mit Fokus auf Therapien für AML und multiples Myelom.

Das Singapore General Hospital (SGH) hat eine Forschungsvereinbarung mit Elpis Biopharmaceuticals, einem US-amerikanischen Unternehmen für Zelltherapie, zur Entwicklung von allogenen CAR-Technologien der nächsten Generation getroffen. Die Kooperation wird sich auf die Weiterentwicklung von „gepanzerten“ und bispezifischen CAR-γδT-Zelltherapien konzentrieren, die auf akute myeloische Leukämie (AML) und multiples Myelom abzielen.
Elpis hat seine proprietäre Technologie an SGH übertragen, das seine einzigartige γδT-Zellplattform und klinische Expertise nutzen wird, um die Entwicklung dieser Wirkstoffe voranzutreiben. Ziel ist es, die Therapien in prövarinitiierten klinischen Studien zu überführen. Sollten die Ergebnisse günstig ausfallen, haben beide Parteien die Absicht bekundet, die Bildung eines Joint Ventures zur weiteren Entwicklung und Kommerzialisierung zu prüfen.
„CAR-γδT-Zellen repräsentieren die Spitze der Krebstherapie“, sagte Juniorprofessorin Alice Cheung von der Abteilung für Hämatologie des SGH. Sie leitet die Forschung und betonte das Potenzial der Technologie, das gesamte Immunsystem einzubeziehen.
Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung potenter und haltbarer Zelltherapien für AML und multiples Myelom. Juniorprofessorin Chen Yunxin vom SGH erwähnte, dass die Absicht darin besteht, die Antitumoraktivität zu steigern und die klinischen Ergebnisse für Patienten durch robuste Immunmodulation zu verbessern.
Elpis Biopharmaceuticals hat eine Reihe von Technologien entwickelt, die darauf abzielen, zentrale Herausforderungen in der Krebsbehandlung zu überwinden, darunter die Immunsuppression in der Tumormikroumgebung und Antigenheterogenität. Das Unternehmen glaubt, dass seine Ansätze sicherere, wirksamere und potenziell kostengünstigere Therapien im Vergleich zu aktuellen autologen CAR-T-Zellbehandlungen bieten können.