Singapore General Hospital erweitert häusliche Krankenhauspflege
Das Singapore General Hospital (SGH) erweitert sein Programm Mobile Inpatient Care @ Home (MIC@Home), um mehr Patienten die Möglichkeit zu geben, Krankenhauspflege in den eigenen vier Wänden zu erhalten.

Das Singapore General Hospital (SGH) erhöht seine Kapazitäten für die häusliche Pflege durch die Erweiterung seines Programms Mobile Inpatient Care @ Home (MIC@Home). Diese Initiative ermöglicht es Teams von Ärzten, Krankenschwestern und medizinischem Fachpersonal, geeignete Patienten in ihren eigenen Häusern durch eine Kombination aus Telekonsultationen und Hausbesuchen zu versorgen.
Das MIC@Home-Programm bietet eine Alternative für Patienten, die ansonsten in ein Akutkrankenhaus eingewiesen werden müssten. Das Gesundheitsministerium (MOH) teilte mit, dass die Dienstleistung Patienten angeboten wird, bei denen die klinischen Teams feststellen, dass sie eine Akutversorgung benötigen, die sicher zu Hause erfolgen kann. Geeignete Zustände für dieses Modell sind solche mit etablierten Behandlungsplänen, wie z. B. Denguefieber, Zellulitis, Gastroenteritis und Harnwegsinfektionen, die intravenöse Medikamente oder Flüssigkeiten beinhalten können.
Bis März 2025 gibt es rund 200 MIC@Home-Betten in allen öffentlichen Akutkrankenhäusern, eine fast Verdoppelung gegenüber 104 Betten im Januar 2024. SGH, das an einem zweijährigen MIC@Home-Pilotprojekt teilnahm, bevor es im April 2024 zur Hauptdienstleistung wurde, plant, seine Kapazität von derzeit 30 virtuellen Betten innerhalb eines Jahres auf 40 bis 60 zu erhöhen.
Zukünftige Pläne sehen vor, dass das neue Eastern General Hospital 2026 virtuelle Stationen anbieten wird, bevor seine physische Einrichtung 2029 fertiggestellt wird. Das Institute of Mental Health (IMH) plant ebenfalls die Einführung eines MIC@Home-Modells für psychische Patienten innerhalb von ein bis zwei Jahren. Professor Lee Chien Earn, stellvertretender CEO von SingHealth (Regional Health System), äußerte das Ziel, MIC@Home bis 2030 zu einer bevorzugten Versorgungsoption für geeignete Patienten zu machen.