Six Flags rüstet Achterbahnen nach tödlichem Unfall mit Sicherheitsgurten nach
Nach einem tödlichen Unfall in einem Freizeitpark in Georgia installiert Six Flags zusätzliche Sicherheitsgurte an mehreren Achterbahnen.

Six Flags Entertainment Corp. führt zusätzliche Sicherheitsgurte für verschiedene Achterbahnen ein, nachdem am 12. Oktober ein Passagier bei einem Unfall ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich in Georgia auf der Achterbahn Goliath, wobei zudem vier weitere Personen verletzt wurden.
CEO John Reilly erklärte, dass das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft und den Goliath sowie vergleichbare Attraktionen mit zusätzlichen Gurten ausstattet. Insgesamt neun Fahrgeschäfte in fünf Parks sind derzeit für Sicherheitsüberprüfungen geschlossen.
Bei den betroffenen Attraktionen kommen Bügelsysteme des Herstellers Bolliger & Mabillard zum Einsatz. Auch andere Freizeitparkbetreiber, wie etwa La Ronde, haben als Vorsichtsmaßnahme den Betrieb baugleicher Fahrgeschäfte vorerst eingestellt.
Ein Zeitplan für die Wiedereröffnung der betroffenen Anlagen wurde nicht genannt. Das Unternehmen teilte mit, dass die Wiederinbetriebnahme von technischen Prüfungen, der Verfügbarkeit von Bauteilen und den erforderlichen behördlichen Genehmigungsverfahren abhänge.