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Reise

Six Flags nimmt X2-Achterbahn nach über 100 Verletzungsmeldungen vom Netz

Six Flags Magic Mountain in Kalifornien stellt die X2-Achterbahn dauerhaft ein, nachdem über 100 Klagen wegen angeblicher Hirnverletzungen eingereicht wurden. Das Unternehmen nennt Sicherheitsbedenken als Grund.

30. September 2026
Six Flags nimmt X2-Achterbahn nach über 100 Verletzungsmeldungen vom Netz

Der Freizeitpark Six Flags Magic Mountain in Kalifornien hat angekündigt, die Achterbahn X2 dauerhaft stillzulegen. Diese Entscheidung folgt auf eine Serie von Klagen, in denen behauptet wird, die Bahn habe schwere Gehirnverletzungen verursacht. Parkpräsident Brian Oerding erklärte, dass die Bahn trotz bestandener Sicherheitstests aus grundsätzlichen Erwägungen außer Betrieb genommen werde.

X2 ist seit Juli geschlossen, nachdem zwei Frauen kurz hintereinander nach einer Fahrt ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Eine der Betroffenen, die 25-jährige Naomi Greer-Wilkinson, benötigte eine Notoperation am Gehirn und befindet sich im Wachkoma. Ihre Familie gehört zu den drei Parteien, die in der vergangenen Woche Klage eingereicht haben. Die Anwälte der Kläger geben an, dass über 100 Personen in den letzten zwei Jahren über Gehirnverletzungen im Zusammenhang mit der Fahrt berichtet haben.

Im August einigte sich Six Flags außergerichtlich mit der Familie von Christopher Hawley, einem 22-Jährigen, der einen Tag nach der Fahrt mit X2 im Jahr 2022 verstarb. Die 2002 eröffnete X2 war die weltweit erste "Viertel-Dimension"-Achterbahn, bei der sich die Sitze um 360 Grad drehen können und Geschwindigkeiten von bis zu 122 km/h erreicht werden.

Die dauerhafte Schließung der X2-Attraktion signalisiert eine Reaktion des Parkbetreibers auf den zunehmenden rechtlichen Druck und die Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Achterbahn.

Originalquelle: entrepreneur.com