SK-Konzernchef: KI treibt exponentielles Wachstum der Speichernachfrage
SK Group Chairman Choi Tae-won erklärte, dass KI ein exponentielles Wachstum der Nachfrage nach Speicherchips vorantreibt und eine Verdopplung der Produktionskapazität in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich nicht ausreichen wird.

Choi Tae-won, Vorsitzender der SK Group, kündigte an, dass die Speicherindustrie durch künstliche Intelligenz (KI) in eine Phase strukturellen Wachstums eintritt. Er wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Speicherprodukten exponentiell ansteigen wird und selbst eine Verdopplung der Produktionskapazität in den nächsten fünf Jahren möglicherweise nicht ausreicht, um den Kundenbedarf zu decken.
Die Äußerungen erfolgten im Anschluss an die Notierung der American Depositary Receipts (ADRs) von SK Hynix an der Nasdaq. Choi erklärte, dass sich die grundlegenden Treiber für die Nachfrage nach Speicherchips verlagert haben. Früher war die Nachfrage hauptsächlich an die Bevölkerungsgröße und den Verkauf von Smartphones und PCs gebunden. Das Aufkommen von KI-Agenten, Inferenzprozessen, physischer KI und Robotik hat die Nachfragestruktur grundlegend verändert.
"Die Speichernachfrage wird in Zukunft exponentiell wachsen", sagte Choi. Er fügte hinzu, dass trotz laufender Kapazitätserweiterungen die Schließung der Lücke zwischen Angebot und Nachfrage eine Herausforderung darstellen wird. Einige Kunden haben Berichten zufolge einen Bedarf signalisiert, der fünf- bis sechsmal so hoch ist wie die derzeit verfügbaren Liefermengen.
SK Hynix plant, seine Produktionskapazität innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln. Choi warnte jedoch, dass diese Erweiterung möglicherweise nicht ausreicht, um den erwarteten Kundenbedarf zu decken. Er prognostizierte, dass die Nachfrage nach groß angelegten Speicherlösungen anhalten wird, bis künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) weit verbreitet ist und sich die Nachfragestruktur stabilisiert.
Diese Prognose unterstreicht die erheblichen Auswirkungen der KI-Entwicklung auf die Halbleiterindustrie, insbesondere auf den Speichermarkt, da fortschrittliche KI-Anwendungen erhebliche Rechen- und Speicherkapazitäten für das Training und den Betrieb komplexer Modelle erfordern.