SK Group Chairman zu 944 Milliarden Won Vermögensaufteilung im Scheidungsfall verurteilt
Ein Gericht in Seoul hat SK Group Chairman Choi Tae-won am 24. Juli zur Zahlung von fast 1 Billion Won (ca. 6,8 Milliarden USD) an seine Ex-Frau Ro Soo-young im Rahmen ihrer Scheidungsvereinbarung verurteilt.

Das Seoul High Court hat entschieden, dass SK Group Chairman Choi Tae-won einen Vermögenswert von fast 1 Billion Won (ca. 6,8 Milliarden USD) mit seiner Ex-Frau Ro Soo-young teilen muss. Das Gericht ordnete die Barzahlung für den 24. Juli an.
Das Gericht befand, dass Ro Soo-young Anspruch auf ein Drittel des Vermögens des Paares hat, während Choi Tae-won zwei Drittel behalten wird. Diese Entscheidung berücksichtigte die erhebliche Wertsteigerung der SK-Aktien während ihrer Ehe, die teilweise den Geschäftsaktivitäten von Choi Tae-won und teilweise den Beiträgen von Ro Soo-young zugeschrieben wurden, einschließlich der Haushaltsführung, Kindererziehung und Beteiligung an externen Angelegenheiten.
Das Bewertungsdatum für das Vermögen wurde auf den 16. April 2024 festgelegt, dem Tag vor der mündlichen Verhandlung in zweiter Instanz. Das Gericht erklärte, dass die Teilung auf Fairness abzielte und die Wertsteigerung der SK-Aktien, das Vermögen des Paares zum Zeitpunkt der Eheschließung, den Prozess des Erwerbs von Gemeinschaftseigentum und die Beiträge jeder Partei berücksichtigte. Die umstrittenen 30 Milliarden Won an 'politischen Geldern' von Ro Soo-youngs Vater, dem verstorbenen ehemaligen Präsidenten Roh Tae-woo, wurden jedoch als illegal eingestuft und somit von Ro Soo-youngs Beiträgen ausgeschlossen.
Choi Tae-won und Ro Soo-young heirateten im September 1988 und haben drei Kinder. Choi Tae-won leitete 2017 ein Scheidungsverfahren ein. Eine erste Entscheidung im Dezember 2022 ordnete an, dass Choi Tae-won 100 Millionen Won als Schmerzensgeld und 66,5 Milliarden Won als Vermögensaufteilung zahlen muss. Eine spätere Entscheidung des Berufungsgerichts im Mai 2024 sprach Ro Soo-young 2 Milliarden Won an Schmerzensgeld und 1,38 Billionen Won an Vermögenswerten zu, was jedoch vom Obersten Gerichtshof zur erneuten Verhandlung an das Berufungsgericht zurückverwiesen wurde.