Skanska baut Felskavernen für radioaktiven Abfall in Schweden für rund 1 Mrd. SEK
Skanska hat einen Vertrag mit Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) über den Bau von Felskavernen für die Endlagerung kurzlebiger radioaktiver Abfälle in Forsmark, Schweden, unterzeichnet. Der Vertrag hat einen Wert von rund 1 Milliarde SEK.

Skanska AB hat einen Vertrag mit Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) für den Bau neuer Felskavernen zur Endlagerung kurzlebiger radioaktiver Abfälle (SFR) in Forsmark, Schweden, abgeschlossen. Der Auftragswert beträgt rund 1 Milliarde SEK (etwa 88 Millionen Euro) und soll im dritten Quartal 2026 in die Auftragsbücher von Skanska für Schweden aufgenommen werden.
Diese Vereinbarung ergänzt den bestehenden Vertrag der Parteien für die Entwurfsphase (Phase 1) um die Produktionsphase (Phase 2). Die Produktionsphase ist in mehrere Abschnitte unterteilt, wobei für jeden Abschnitt nach und nach separate Verträge unterzeichnet werden.
Das Projekt umfasst den Ausbruch und Bau zusätzlicher Felskavernen neben der bestehenden Endlagerstätte. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Bestandteil der schwedischen Strategie zur Bewältigung radioaktiver Abfälle aus dem Kernkraftprogramm des Landes.
Die Bauarbeiten sollen nach Abschluss der detaillierten Planungs- und Entwurfsarbeiten beginnen. Dieser Auftrag stellt für Skanskas Geschäftstätigkeit in Schweden eine bedeutende Größenordnung dar und unterstreicht seine Rolle bei groß angelegten Infrastrukturprojekten.