Skanska baut unterirdische Kavernen für schwedisches Atommülllager
Skanska hat einen Auftrag über rund 1 Milliarde SEK für den Bau von sechs neuen unterirdischen Felskavernen im SFR-Lager in Forsmark, Schweden, erhalten. Die Erweiterung vergrößert die Lagerkapazität für schwach- und mittelradioaktive Abfälle erheblich.

Skanska hat von Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) einen Auftrag über rund 1 Milliarde SEK für den Bau von sechs neuen unterirdischen Felskavernen im SFR-Lager für kurzlebige schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Forsmark, Schweden, erhalten.
Der Vertrag markiert den Übergang von der Planungs- zur Produktionsphase. Skanskas Leistungsumfang umfasst Felsausbrucharbeiten, Tiefbauarbeiten, Erdarbeiten, Wasser- und Sanitärinstallationen sowie die Auskleidung der Tunnel. Die Kavernen werden in Tiefen von 120 bis 140 Metern errichtet.
Diese Erweiterung fügt dem bestehenden Lager, das derzeit etwa 63.000 Kubikmeter Abfall fasst, rund 117.000 Kubikmeter neue Lagerkapazität hinzu. Das Projekt ist Teil von SKBs Plänen zur Aufnahme von Abfällen aus dem schwedischen Kernkraftbetrieb und zukünftigen Stilllegungsaktivitäten.
Die Bauarbeiten sollen im dritten Quartal 2026 beginnen und voraussichtlich im vierten Quartal 2028 abgeschlossen sein. Die erweiterte Anlage soll zwischen 2030 und 2031 in den Probebetrieb gehen.