Skydance führt Präsenzpflicht an fünf Tagen ein und bietet Abfindungsprogramme an
Das Medienunternehmen Skydance verlangt von seinen Mitarbeitern die Rückkehr ins Büro und startet ein Programm für freiwillige Abfindungen.

Skydance hat eine verbindliche Präsenzpflicht für alle Mitarbeiter an fünf Tagen pro Woche eingeführt. Die Maßnahme vereinheitlicht die Arbeitsmodelle der nach einer Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery entstandenen Einheit, da die bisherigen Unternehmen unterschiedliche Vorgaben zur Anwesenheit verfolgten.
Die Vorstandsvorsitzenden David Ellison und Ynon Kreiz begründeten den Schritt mit der Notwendigkeit direkter Zusammenarbeit für den Unternehmenserfolg. Parallel zur Rückkehr ins Büro bietet Skydance ausgewählten Mitarbeitern den Ausstieg über ein Abfindungsprogramm an. Das Unternehmen räumte ein, dass die Integration der beiden Großkonzerne schwierige Entscheidungen erfordere.
Angesichts einer Schuldenlast von nahezu 90 Milliarden Dollar befindet sich das Unternehmen in einer Phase umfassender Restrukturierung. Experten weisen darauf hin, dass die Einführung strenger Präsenzpflichten in US-Konzernen häufig als Instrument genutzt wird, um Personalreduzierungen durch freiwillige Kündigungen zu forcieren.
Die Umsetzung der neuen Regelung erfolgt schrittweise an den Hauptstandorten des Unternehmens, darunter Los Angeles, New York, Atlanta und London.