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Gesundheit

Pipeline für Schlafapnoe-Behandlungen wird durch über 10 Pharmaunternehmen mit neuen Therapien erweitert

Mehr als 10 Pharmaunternehmen treiben neue Behandlungen für Schlafapnoe voran, wobei mehrere vielversprechende Therapien laut einer DelveInsight-Analyse in späte klinische Studienstadien gelangen. Die Pipeline umfasst diverse Ansätze zur Behandlung von obstruktiver und zentraler Schlafapnoe.

16. Juni 2026
Pipeline für Schlafapnoe-Behandlungen wird durch über 10 Pharmaunternehmen mit neuen Therapien erweitert
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Über zehn Pharmaunternehmen entwickeln neue Therapieansätze für Schlafapnoe, wobei mehrere vielversprechende Kandidaten signifikante Fortschritte in klinischen Studien erzielen. Eine Delta-Analyse von DelveInsight zeigt, dass mehrere neue Therapeutika fortgeschrittene Entwicklungsstadien erreicht haben, was auf eine wachsende Pipeline zur Behandlung der Erkrankung hindeutet.

Incannex Healthcare erhielt im Dezember 2025 die FDA Fast Track-Zulassung für seine Schlafapnoe-Therapie IHL-42X. Das Medikament zeigte in Phase-2-Studien eine Reduzierung des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) um bis zu 83 Prozent.

Apnimed präsentierte im Oktober 2025 weitere Phase-3-Daten für sein Medikament AD109 aus den SynAIRgy- und LunAIRo-Studien, die Verbesserungen bei AHI, Sauerstoffentsättigungsindex (ODI) und hypoxischer Belastung zeigten. Im August 2025 genehmigte die FDA das Genio-System von Nyxoah zur Stimulation des N. hypoglossus für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Schlafapnoe.

Unternehmen wie Apnimed, RespireRx Pharmaceuticals und Neurim Pharmaceuticals entwickeln Behandlungen. Zu den vielversprechenden Therapien gehören AD109, Dronabinol und GAL-475, die auf neuartige Mechanismen zur Behandlung von obstruktiver und zentraler Schlafapnoe abzielen. Der am weitesten fortgeschrittene orale Therapieansatz von Apnimed, AD109, befindet sich in Phase-3-Klinikversuchen. Weitere Pipeline-Kandidaten umfassen neuromuskuläre Modulatoren, Cannabinoid-basierte Therapien und Modulatoren peripherer Chemorezeptoren.

Originalquelle: abnewswire.com