Kleine Freundlichkeit verbessert Gehirnchemie und Glück
Kleine, zufällige Freundlichkeitshandlungen können die Gehirnchemie verbessern, Stress reduzieren und das Glücksgefühl steigern, so Inc. Magazine. Diese Handlungen korrelieren mit positiven Gehirnreaktionen ähnlich denen bei Belohnungsempfang.

Kleine Freundlichkeitshandlungen können die Gehirnchemie eines Menschen signifikant verbessern und das Glücksgefühl steigern, so ein Artikel in Inc. Magazine. Eine umfassende Auswertung von 201 Studien der American Psychological Association (APA) ergab, dass zufällige und kleine Freundlichkeitstaten die größten positiven Auswirkungen hatten.
Die Forschung zeigt, dass das Helfen anderer Dopamin und Serotonin im Gehirn freisetzt, was die Stimmung verbessert und das Stresshormon Cortisol reduziert. Dies fördert das allgemeine Wohlbefinden und kann die Herzgesundheit schützen. Dieses Phänomen wird als „Helfer-Hoch“ bezeichnet und aktiviert, wie fMRI-Studien gezeigt haben, dieselben Gehirnbereiche wie der Empfang von Belohnungen.
Die neurowissenschaftliche Forschung deutet auch darauf hin, dass Freundlichkeit Führungsqualitäten fördert, indem sie Empathie und emotionale Intelligenz steigert. Wenn andere eine Freundlichkeitstat beobachten, erfahren sie ähnliche positive hormonelle Reaktionen. Dies kann einen positiven Kreislauf in Organisationen schaffen, in dem Freundlichkeit und Wohlbefinden sich weiter verbreiten.
Der Artikel ermutigt dazu, täglich Gelegenheiten für Freundlichkeit zu suchen. Dies können kleine Gesten sein, wie das Aufheben von Müll, das Kaufen eines Kaffees für einen Kollegen oder ein Anruf bei einem Freund in Not. Auch größere Gesten, wie das Bezahlen für die nächste Person in einer Drive-through-Schlange, können eine bemerkenswerte „Helfer-Hoch“-Wirkung erzielen und andere zu ähnlichem Verhalten inspirieren.