Anstieg bei betrieblicher Altersvorsorge in kleinen Unternehmen
Analysen zeigen, dass immer mehr kleine Unternehmen ihren Mitarbeitern Rentenpläne anbieten, begünstigt durch Technologie und neue Gesetze.

Die Einführung betrieblicher Altersvorsorgemodelle in Unternehmen mit zwei bis 99 Mitarbeitern ist zwischen 2019 und 2026 von 19 auf 31 Prozent gestiegen. Laut einer Untersuchung des Dienstleisters Gusto sind vor allem Kleinstunternehmen mit weniger als fünf Angestellten die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung.
Die Zunahme ist auf verschärfte gesetzliche Vorgaben in US-Bundesstaaten sowie steuerliche Anreize durch den SECURE 2.0 Act zurückzuführen. Zudem hat die Automatisierung der Lohn- und Gehaltsabrechnung die Verwaltungshürden gesenkt, die es kleinen Firmen bisher erschwerten, solche Leistungen anzubieten. Dies ermöglicht nun auch Betrieben im Gastgewerbe und der Landwirtschaft, ihren oft stundenweise beschäftigten Mitarbeitern Zugang zu Altersvorsorge zu verschaffen.
Trotz der positiven Zahlen besteht weiterhin Nachholbedarf. Viele Arbeitgeber nutzen verfügbare Steuergutschriften aufgrund mangelnder Informationen nicht. Politische Akteure fordern nun weitere Reformen wie den RISE Act, um den Zugang zu erleichtern und die Lücke bei der Altersvorsorge für Beschäftigte in kleinen Unternehmen weiter zu schließen.