Intelligente Vernetzung und Daten: große Herausforderungen für die digitale Sicherheit
Technologische Fortschritte wie Cloud Computing und KI erhöhen die Anfälligkeit für Cyberangriffe. Europa strebt danach, seine Position in der Datenwirtschaft und Sicherheit zu stärken.

Die beschleunigte Digitalisierung, einschließlich Cloud Computing, künstlicher Intelligenz (KI) und des Internets der Dinge (IoT), stellt erhebliche Herausforderungen für die digitale Sicherheit dar. Neue Technologien beschleunigen die Transformation von Unternehmen und der Wirtschaft, erhöhen aber auch die Anfälligkeit für Cyberangriffe.
Das wachsende Datenvolumen, die schnelle Datenverarbeitung und die Einführung neuer Netzwerktechnologien wie 5G schaffen neue Angriffsvektoren. Insbesondere die Ausweitung von IoT und Edge Computing, bei denen Daten nahe ihrer Quelle verarbeitet werden, erhöht die Anzahl potenzieller Risikopunkte.
Europa zielt darauf ab, diese Herausforderungen durch die Stärkung seiner Position in der Datenwirtschaft und Cybersicherheit zu bewältigen. Während die Vereinigten Staaten und China die Datensammlung dominieren, zielt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darauf ab, die Daten von Einzelpersonen zu schützen. Die EU hat auch Strategien zur Förderung von KI und der Datenwirtschaft auf den Weg gebracht.
Kritische Infrastrukturen, wie Systeme bei Banken, Telekommunikationsanbietern und Energieversorgern, sind ständige Ziele von Cyberkriminellen. Jüngste Umfragen zeigen einen deutlichen Anstieg von Angriffen auf Lieferketten. Unternehmen und Regierungen müssen daher erheblich in Cybersicherheit und Infrastrukturschutz investieren, um das Vertrauen der Kunden zu wahren.