SMBC, Fujitsu, SoftBank gründen japanische Gesundheitsplattform
Sumitomo Mitsui Financial Group, Fujitsu und SoftBank haben eine Allianz zur Entwicklung einer in Japan hergestellten Gesundheitsplattform vereinbart. Ziel ist die Sicherung der Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen und die Verlängerung der gesunden Lebenserwartung.

Die Sumitomo Mitsui Financial Group (SMBC Group), Fujitsu Limited und SoftBank Corp. haben eine grundlegende Vereinbarung über eine Geschäftspartnerschaft im Gesundheitssektor getroffen. Diese zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit des japanischen Systems der universellen Krankenversicherung zu gewährleisten.
Drei Unternehmen wollen eine in Japan entwickelte Gesundheitsplattform aufbauen. Hauptziele sind die Verlängerung der gesunden Lebenserwartung der Bürger, die Optimierung der Verwaltung von Gesundheitseinrichtungen und die Senkung der nationalen Gesundheitskosten.
Im Rahmen der Allianz wird eine Datenplattform eingerichtet. Diese soll die sichere und angemessene Verwaltung medizinischer Daten aus Gesundheitssystemen ermöglichen, basierend auf individueller Zustimmung. Anhand dieser Daten und persönlicher Gesundheitsdaten, die von den Individuen selbst verwaltet werden, sollen KI-gestützte App-Agenten als persönliche Gesundheitsbegleiter entwickelt werden.
Die Plattform und zugehörige Anwendungen werden in japanischen Rechenzentren erstellt. Die Initiative soll ein sicheres, integriertes System für den gesamten Patientenweg schaffen, von der täglichen Gesundheitsvorsorge bis zur Nachsorge. Es sollen auch neue Geschäftsmodelle entstehen, um Kosten durch doppelte Tests, Medikamentenverschreibungen, Behandlungsunterbrechungen und vermeidbare Krankheiten zu reduzieren, mit dem Ziel, die nationalen Gesundheitsausgaben um schätzungsweise 5 Billionen Yen zu senken.
Angesichts der schnell alternden Bevölkerung Japans und steigender Gesundheitsanforderungen soll dieses Projekt durch Effizienzsteigerung und datengestützte Präventivmaßnahmen diesen Herausforderungen begegnen.