Sobi kauft Aktien für Anreizprogramm zurück
Das schwedische Biopharmaunternehmen Sobi hat beschlossen, seine Ermächtigung zum Rückkauf von Aktien auszuüben. Ziel ist die Sicherstellung der Verpflichtungen des Unternehmens im Rahmen eines Mitarbeiteranreizprogramms.

Stockholm – Das schwedische Biopharmaunternehmen Swedish Orphan Biovitrum AB (Sobi), das sich auf seltene Krankheiten spezialisiert hat, hat beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm durchzuführen. Der Vorstand des Unternehmens übte am 15. Juli 2026 eine Ermächtigung aus, die zuvor von der Jahreshauptversammlung erteilt worden war.
Der Rückkauf umfasst alle ausgegebenen C-Aktien des Unternehmens und soll sicherstellen, dass Sobi seinen Verpflichtungen im Rahmen seines langfristigen Anreizprogramms für Mitarbeiter nachkommen kann. Die Aktien werden zu einem Preis zurückgekauft, der 100 Prozent ihres Nennwerts entspricht. Die Transaktionen werden voraussichtlich zwischen dem 16. Juli und dem 6. November 2026 stattfinden.
Das Unternehmen erwirbt die C-Aktien zurück, die zuvor als Teil des Anreizprogramms ausgegeben wurden. Der Rückkauf ist bedingt durch die Zeichnung und Zahlung durch die Svenska Handelsbanken AB. Anschließend sollen die zurückgekauften C-Aktien in Stammaktien umgewandelt werden.
Nach Abschluss des Rückkaufs wird Sobi insgesamt 10.290.974 eigene Stammaktien halten. Dieser Schritt folgt einem Beschluss der Jahreshauptversammlung 2026, der einen solchen Rückkauf zur Umsetzung des Anreizprogramms gestattet. Sobi ist weltweit tätig und konzentriert sich auf Therapien für seltene Krankheiten.