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Technologie

Soziale Medien setzen KI und Gesichtsscans ein, um Kinder zu identifizieren

Meta und andere Technologiegiganten nutzen zunehmend künstliche Intelligenz und Gesichtsscans, um minderjährige Nutzer auf ihren Plattformen zu erkennen, angetrieben durch regulatorischen Druck und Bedenken hinsichtlich der Kindersicherheit.

1. September 2026
Soziale Medien setzen KI und Gesichtsscans ein, um Kinder zu identifizieren

Soziale Medien wie Meta, Google, TikTok und Roblox erweitern den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Gesichtserkennungstechnologien zur Identifizierung von Kindnutzern auf ihren Plattformen. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf zunehmende regulatorische Überprüfungen und verstärkte Bedenken hinsichtlich der Online-Kindersicherheit.

Metas kürzlich geschlossene Vergleichsabkommen in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar mit 48 US-Bundesstaaten und Territorien verpflichtet das Unternehmen zu erheblichen Verbesserungen seiner Technologien zur Altersüberprüfung. Das in Menlo Park, Kalifornien, ansässige Unternehmen hat ein Jahr Zeit, um seinen Ansatz zu verfeinern, was potenziell neue Industriestandards setzen könnte.

Der technologische Vorstoß umfasst den Einsatz von KI zur Altersschätzung. Diese Systeme analysieren die Nutzeraktivitäten, einschließlich Beiträge, Likes, Kommentare, Freundesnetzwerke und Anmeldezeiten. Meta setzt auch Bildanalysen ein, um visuelle Hinweise zu erkennen, die bei der Schätzung des Alters eines Nutzers helfen können, ohne dass eine direkte Identitätsprüfung erforderlich ist.

Einige Dienste wie Roblox können Nutzer bitten, ein Video-Selfie zur Altersbestimmung aufzunehmen. Während Gesichtsscans für bestimmte Altersgruppen genau sein können, wurden Bedenken hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und der Auswirkungen auf die Privatsphäre geäußert. Meta und andere Plattformen haben auch vorgeschlagen, dass App-Store-Betreiber für die Altersüberprüfung zuständig sein sollten, ein Vorschlag, der auf Widerstand von Apple und Google stieß.

Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer bleibt eine zentrale Herausforderung. Systeme zur Altersüberprüfung erfordern oft die Offenlegung sensibler persönlicher Daten, was Bedenken hinsichtlich der Aushöhlung von Internetfreiheit und Privatsphäre aufwirft.

Originalquelle: fastcompany.com