📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Sozialwissenschaftlerin hinterfragt "Ich" und "Mir" bei Chatbots

Sherry Turkle, die seit Jahrzehnten Mensch-Computer-Interaktion erforscht, äußert Bedenken hinsichtlich der Verwendung persönlicher Pronomen durch Chatbots.

16. Oktober 2026
Sozialwissenschaftlerin hinterfragt "Ich" und "Mir" bei Chatbots

Die Sozialwissenschaftlerin Sherry Turkle, die seit vier Jahrzehnten die Interaktion zwischen Mensch und Computer erforscht, hat Bedenken hinsichtlich der Entwicklung von Chatbots geäußert. Turkle, bekannt für ihren wissenschaftlichen Ansatz, sorgt sich, dass Chatbots beginnen, persönliche Pronomen wie "Ich" und "Mir" zu verwenden.

Laut der Forscherin verwischt diese Art der Sprache die Grenze zwischen Mensch und Maschine auf eine Weise, die schädlich für menschliche soziale Beziehungen und das Verständnis sein könnte. Sie argumentiert, dass es entscheidend ist, eine klare Unterscheidung zwischen Menschen und Software beizubehalten, während KI immer ausgefeilter und interaktiver wird.

Turkle befürchtet, dass die Vermenschlichung von Chatbots zu zunehmender menschlicher Einsamkeit führen und die Bildung echter persönlicher Verbindungen behindern könnte. Ihre Bedenken hinsichtlich der "Ich-Perspektive" von Chatbots sind Teil einer breiteren Reflexion über die Rolle der Technologie im menschlichen Leben und die Notwendigkeit einer kritischen Betrachtung ihrer Fortschritte.

Die Implikationen der KI-Sprache wirken sich darauf aus, wie Benutzer diese Technologien wahrnehmen und mit ihnen interagieren, was Vertrauen und die Art von Mensch-KI-Partnerschaften beeinflussen kann.

Originalquelle: wired.com