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US-Sozialversicherung erhöht Beitragsbemessungsgrenze für 2027

Die Social Security Administration hebt die Obergrenze für sozialversicherungspflichtige Einkommen auf 192.300 US-Dollar an, was die Steuerlast für Besserverdiener erhöht.

5. November 2026
US-Sozialversicherung erhöht Beitragsbemessungsgrenze für 2027

Die US-Sozialversicherungsbehörde (SSA) hat angekündigt, die Beitragsbemessungsgrenze für 2027 auf 192.300 US-Dollar anzuheben, nachdem sie 2026 bei 184.500 US-Dollar lag. Diese Anpassung erfolgt parallel zu einer inflationsbedingten Rentenanpassung von 3,6 Prozent.

Ziel der Maßnahme ist es, die Einnahmen des Rentenfonds zu stärken, dessen Zahlungsfähigkeit aktuellen Prognosen zufolge bis Ende 2032 gefährdet sein könnte. Derzeit beziehen über 71 Millionen Amerikaner Leistungen aus dem System.

Finanzexperten gehen davon aus, dass die Anhebung für Selbstständige mit entsprechenden Einkommen Mehrkosten von bis zu 967,20 US-Dollar pro Jahr bedeuten kann, während Arbeitnehmer mit einer Belastung von rund 483,60 US-Dollar rechnen müssen. Robert Laura, Gründer der Retirement Coaches Association, betont, dass der Schritt zwar kurzfristig Mittel bereitstellt, jedoch eine Debatte über grundlegende Reformen zur langfristigen Finanzierung des Sozialsystems anstößt.

Einkommensteile über der Schwelle von 192.300 US-Dollar bleiben von der Sozialversicherungsabgabe befreit, unterliegen jedoch weiterhin der Medicare-Steuer in Höhe von 1,45 Prozent.

Originalquelle: fastcompany.com