Södra verzeichnet Verlust im zweiten Quartal aufgrund schwacher Marktbedingungen
Die Forstindustrie-Gruppe Södra verzeichnete im zweiten Quartal 2026 ein negatives Ergebnis. Das Unternehmen nannte schwache Marktbedingungen, gedrückte Nachfrage und Ungleichgewichte auf dem Rohstoffmarkt als Hauptursachen.

Die Forstindustrie-Gruppe Södra hat für das zweite Quartal 2026 einen negativen Gewinn ausgewiesen. Das Quartal war gekennzeichnet durch schwache Marktbedingungen und eine anhaltend gedrückte Nachfrage, sowie ein fortbestehendes Ungleichgewicht zwischen dem Rohstoffmarkt und den Märkten für die Produkte von Södra.
Die Nettoerlöse der Södra-Gruppe sanken im zweiten Quartal um 3,4 Prozent auf 6.947 Millionen SEK (vergleichsweise 7.193 Millionen SEK). Das operative Ergebnis belief sich auf einen Verlust von 424 Millionen SEK, was einer negativen operativen Marge von 6 Prozent entspricht. Die Ergebnisveränderung im Vergleich zum Vorjahr ist primär auf niedrigere Verkaufspreise zurückzuführen.
Angesichts des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds kündigte Södra an, Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Verbesserung der Rentabilität zu prüfen. Details zu diesen Maßnahmen wurden nicht bekannt gegeben, es wird jedoch erwartet, dass sie sich auf Kostenmanagement und operative Effizienz konzentrieren.
CEO Lotta Lyrdal erklärte, dass die Marktlage schwierig war und alle Geschäftsbereiche negativ beeinflusste. Sie betonte jedoch die langfristige Fähigkeit des Unternehmens, sich an veränderte Bedingungen anzupassen.