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Technologie

Sony stellt Verkauf physischer Spiele für PlayStation ein

Sony Interactive Entertainment wird ab Januar 2028 keine physischen Spiele mehr für PlayStation-Konsolen verkaufen, sondern ausschließlich auf digitale Verkäufe setzen. Dieser Schritt wirft Fragen zum digitalen Eigentum auf, da Sony auch zuvor gekaufte Filme aus den Mediatheken entfernt.

6. Juli 2026
Sony stellt Verkauf physischer Spiele für PlayStation ein

Sony Interactive Entertainment wird ab Januar 2028 den Verkauf physischer Spiele auf der PlayStation-Plattform einstellen. Das Unternehmen kündigte den Übergang zu einem rein digitalen Verkaufsmodell für Titel an, was sowohl den Verkauf über Einzelhändler als auch über den PlayStation Store betrifft.

Diese Umstellung spiegele das sich verändernde Konsumentenverhalten wider, da Spieler zunehmend digitale Downloads gegenüber physischen Discs bevorzugen. Allein in den USA sind über 25 Prozent der seit Markteinführung verkauften PlayStation 5-Konsolen reine Digital-Modelle. Die Entscheidung wirft jedoch erneut Diskussionen über die Natur des digitalen Eigentums im Vergleich zum physischen Eigentum auf.

Während physische Spiele weiterverkauft oder verliehen werden können, sind digitale Spiele an die Verfügbarkeit der Plattform und Lizenzvereinbarungen gebunden. Nutzer könnten den Zugriff verlieren, wenn digitale Geschäfte geschlossen werden oder sich Nutzungsbedingungen ändern. Diese Sorge wird durch Sonys jüngste Ankündigung verstärkt, Hunderte von zuvor gekauften StudioCanal-Filmen und TV-Serien aufgrund von Lizenzvereinbarungen im September aus den Mediatheken der Nutzer zu entfernen, trotz früherer Zusagen, dass der Zugriff bestehen bleiben würde.

Der Trend hin zur Lizenzierung anstelle des vollständigen Eigentums ist ein breiteres Anliegen im Unterhaltungssektor, das Spiele, Filme und Streaming-Dienste betrifft. Regulierungsbehörden reagieren darauf; Kalifornien hat Gesetze erlassen, die eine klarere Offenlegung von widerrufbaren Lizenzen vorschreiben, und die Europäische Kommission prüft aufgrund von Konsumentenpetitionen einen Verhaltenskodex für das Lebensende von Videospielen.

Originalquelle: fastcompany.com