Sony stellt PlayStation-Disc-Fabrik auf Optische Mikrolinsen um
Sony DADC's Werk in Thalgau, Österreich, stellt die Produktion von PlayStation-Discs auf optische Mikrolinsen um. Alle 300 Mitarbeiter werden für den neuen Fokus umgeschult.

Sony reorganisiert seine Produktionsstätten für PlayStation-Discs in seinem Werk in Thalgau, Österreich. Dietmar Tanzer, Präsident von Sony DADC, bestätigte, dass das Werk in Thalgau, das auch der Hauptsitz von Sonys Disc-Produktionsabteilung und anscheinend die einzige verbleibende, vollständig im Besitz befindliche Produktionsstätte für Discs ist, die Herstellung von PlayStation-Discs erheblich reduzieren wird.
Die Fabrik produziert derzeit 600.000 Discs täglich, wobei die Hälfte für PlayStation-Titel bestimmt ist. Bis 2028 wird das Produktionsvolumen voraussichtlich nur noch 10 Prozent der aktuellen Leistung betragen. Folglich werden alle 300 Mitarbeiter der Anlage umgeschult, um optische Mikrolinsen herzustellen.
Diese strategische Neuausrichtung spiegelt breitere Branchentrends hin zur digitalen Distribution und einer sinkenden Nachfrage nach physischen Medien im Gaming-Sektor wider. Obwohl physische Spiele-Discs immer noch auf dem Markt präsent sind, nimmt ihr Gesamtanteil stetig ab. Sony DADC's Entscheidung, in neue Technologien zu investieren und seine Belegschaft umzuschulen, zeigt die Bemühungen, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen und zukünftiges Geschäft zu sichern.
Die Umwidmung des Werks in Thalgau könnte neue Geschäftsmöglichkeiten für Sony DADC im Markt für optische Mikrolinsen eröffnen, die in verschiedenen elektronischen Geräten verwendet werden.