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Technologie

Sonys Verzicht auf Disc-Verkäufe durch rückläufige Verkaufszahlen begründet

Sonys Entscheidung, den Verkauf von physischen Spiele-Discs bis 2028 einzustellen, spiegelt seit Jahren sinkende Verkaufszahlen wider. Analyst Mat Piscatella präsentierte Daten, die einen deutlichen Rückgang der physischen Verkäufe seit 2009 zeigen.

23. Juli 2026
Sonys Verzicht auf Disc-Verkäufe durch rückläufige Verkaufszahlen begründet

Sonys angekündigte Entscheidung, den Verkauf physischer Spiele-Discs in den USA bis 2028 einzustellen, wird durch deutliche wirtschaftliche Trends untermauert. Das zeigen Daten des Circana-Analysten Mat Piscatella. Der Schritt, obwohl von einigen Spielern bedauert, spiegelt eine signifikante Veränderung im Gaming-Markt wider.

Piscatellas Daten, die die US-Verkäufe physischer Spiele seit 2003 verfolgen, zeigen einen Höchststand der Verkaufszahlen um Juni 2009, mit 297 Millionen verkauften Einheiten in den vorangegangenen 12 Monaten. Seit diesem Höhepunkt ist der physische Verkauf auf einem stetigen Abwärtstrend, mit nur noch 37 Millionen verkauften Einheiten im letzten 12-Monats-Zeitraum.

Weiter veranschaulicht Piscatella den Rückgang, indem er feststellte, dass im Jahr 2026 nur sieben PlayStation-Spiele über 100.000 physische Einheiten verkauft hatten. Dies steht im krassen Gegensatz zu 2008, als 100 PlayStation-Spiele dieselbe Verkaufsschwelle erreichten. Das meistverkaufte physische PlayStation-Spiel in diesem Jahr hat bisher nur 275.000 Einheiten in den USA verkauft.

Die Daten unterstreichen einen breiteren Branchentrend weg von physischen Medien hin zur digitalen Distribution. Sonys Einstellung des Disc-Verkaufs signalisiert ein Bekenntnis zu seiner digitalen Strategie und erkennt die sich verändernde Landschaft des Spielkonsums an.

Originalquelle: arstechnica.com