Sotheby's T. rex-Auktion wirft Fragen zu Wissenschaft und Reichtum auf
Sotheby's versteigert ein seltenes Tyrannosaurus rex-Skelett vom 67-Millionen-Jahre-Fossil, das bis zu 30 Millionen Dollar einbringen könnte. Die Versteigerung hat Bedenken bei Paläontologen ausgelöst, da Hype und wohlhabende Sammler wissenschaftlichen Zugang einschränken.

Das Auktionshaus Sotheby's bietet ein seltenes, 67 Millionen Jahre altes Tyrannosaurus-rex-Skelett namens Gus zur Versteigerung an. Das als eines der größten und vollständigsten T. rex-Exemplare beschriebene Fossil wird voraussichtlich einen Preis von bis zu 30 Millionen US-Dollar erzielen.
Der Verkauf von Fossilien durch Auktionshäuser hat bei Paläontologen Besorgnis ausgelöst. Sie argumentieren, dass die Auktionen einen Trend fördern, bei dem private Sammler diese Exemplare als Luxusgüter erwerben. Dies hat zur Folge, dass wertvolle Stücke der wissenschaftlichen Forschung vorenthalten werden.
Das Gus-Exemplar, das auf einer Ranch in South Dakota entdeckt wurde, besteht aus 183 fossilen Knochenelementen und ist damit etwa 61 Prozent komplett. Fehlende Knochen wurden durch Repliken ersetzt und das Skelett ist auf einer speziellen Halterung montiert.
Diese hochkarätige Auktion wirft grundlegende Fragen über den kommerziellen Wert wissenschaftlicher Entdeckungen und die Zugänglichkeit paläontologischer Funde für die Forschung und die Öffentlichkeit auf.