Südkoreanische Banken von Hackerangriffen betroffen, Präsident ordnet Untersuchung an
Mehrere südkoreanische Banken und Finanzinstitute wurden Ziel von Cyberangriffen, die zu Lecks persönlicher Daten führten. Präsident Yoon Suk Yeol hat eine umfassende Untersuchung und Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Vorfälle angeordnet.
Mehrere südkoreanische Banken, darunter Shinhan Bank, KB Kookmin Bank, Hana Bank und BNK Busan Bank, wurden Opfer von Cyberangriffen, bei denen persönliche Kundendaten offengelegt wurden. Auch Sparkassen und Kreditunternehmen waren von Angriffen betroffen.
Präsident Yoon Suk Yeol hat die zuständigen Behörden angewiesen, eine umfassende Untersuchung dieser Vorfälle durchzuführen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheitslücken haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Finanzsysteme des Landes ausgelöst.
Ein Angriff auf die Systeme der Shinhan Bank Ende September könnte Daten von über 25.000 Kunden kompromittiert haben. Die KB Kookmin Bank meldete eine Sicherheitsverletzung ihres mobilen Supportsystems für Mitarbeiter, von der mehr als 100 Kunden betroffen waren. Auch Hana Bank und BNK Busan Bank haben Datenlecks bestätigt.
Finanzaufsichtsbehörden haben dringende Treffen mit Vertretern der Finanzbranche einberufen, um die Situation zu erörtern und die Abwehrkräfte gegen zukünftige Bedrohungen zu stärken. Eine landesweite Überprüfung der IT-Systeme im Finanzsektor wurde eingeleitet.