Südkoreas Außenministerium: Trainingssystem gehackt
Eine Hackerattacke auf das Online-Schulungssystem des südkoreanischen Außenministeriums führte zum Abfluss personenbezogener Daten von aktuellen und früheren Mitarbeitern.

Seoul, Südkorea – Das südkoreanische Außenministerium gab am 20. Juli bekannt, dass das Online-Schulungssystem der Diplomatischen Akademie des Ministeriums von Hackern kompromittiert wurde. Der Vorfall führte zur Offenlegung persönlicher Daten von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums, die zwischen April 2025 und Februar 2026 im Hauptsitz oder in Übersee-Missionen tätig waren.
Die kompromittierten Daten umfassen Schulungs-IDs, Namen, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter. Das Ministerium betonte jedoch, dass eindeutige Identifikationsdaten, sensible Informationen, Telefonnummern, Wohnadressen und Fotos nicht betroffen seien.
Die zuständigen Behörden gaben an, dass die Sicherheitslücke im System ausgenutzt wurde. Obwohl berichtet wird, dass keine hochsensiblen Informationen gestohlen wurden, wirft ein Eindringen in ein solch kritisches Regierungssystem Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit auf.
Dieser Vorfall unterstreicht die Anfälligkeit digitaler Systeme, selbst in wichtigen staatlichen Einrichtungen, und verdeutlicht die fortwährenden Herausforderungen bei der Gewährleistung der Cybersicherheit für sensible Institutionen.