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Technologie

Südkoreas Kospi fällt stark, KI-Chiphersteller unter Druck

Der südkoreanische Aktienindex Kospi setzte am Mittwoch seinen Abwärtstrend fort, wobei die großen KI-Chiphersteller SK Hynix und Samsung Electronics erhebliche Kursverluste verzeichneten. Die Nervosität der Anleger aufgrund von Befürchtungen über Überinvestitionen im KI-Sektor wirkt sich maßgeblich auf die Aktienkurse wichtiger Halbleiterhersteller aus.

29. Juli 2026
Südkoreas Kospi fällt stark, KI-Chiphersteller unter Druck

Der südkoreanische Aktienindex Kospi fiel am Mittwoch um über 6 % und hat damit im letzten Monat mehr als 32 % verloren. Der Rückgang spiegelt wachsende Bedenken hinsichtlich Überinvestitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz wider.

Besonders betroffen waren die Aktien zweier südkoreanischer Technologieführer, der KI-Chiphersteller SK Hynix und Samsung Electronics. Die Aktien von SK Hynix fielen im Tagesverlauf um über 9,6 % und haben im letzten Monat mehr als 45 % verloren. Die Aktien von Samsung Electronics gaben um über 5,2 % nach, was einem monatlichen Rückgang von über 35 % entspricht.

Zusätzlich zu den Marktentwicklungen verfehlte SK Hynix die Analystenerwartungen für das zweite Quartal. Der Umsatz stieg zwar um 51 % gegenüber dem Vorquartal auf 79,32 Billionen Won (ca. 54,64 Milliarden US-Dollar), blieb jedoch hinter den Konsensprognosen zurück. Auch der Betriebsgewinn lag unter den Erwartungen.

Weltweit erlebten Halbleiterunternehmen im KI-Sektor in jüngster Zeit eine erhöhte Aktienvolatilität. Auch die Aktien der US-Unternehmen Nvidia Corporation und Micron Technology verzeichneten in der vergangenen Woche Kursrückgänge.

Originalquelle: fastcompany.com